Der Arduino Nano

Der Arduino Nano ist ein, wie der Name schon verrät, sehr kleiner Vertreter aus der Reihe der Arduino-Mikrokontroller. Von technischen Standpunkt aus gesehen kann er alles, was seine großen Brüder auch beherrschen, jedoch ist er um ein vielfaches kleiner. Das von uns hier vorgestellte Modell misst 4,465cm x 1,750cm mit einer Höhe zwischen 0,370 und 1,145cm, je nachdem ob man Pins anlötet oder nicht. Mit diesen Maßen und seinen Fähigkeiten ist der Arduino Nano gut dafür geeignet sowohl in großen als auch in kleinen Projekten eingesetzt zu werden.

Um den Arduino Nano zu programmieren kann man ihn, wie die größeren Modelle, über USB an den Computer anschließen. Wie Ihr die benötigte Software bekommt und konfiguriert, erfahrt Ihr in einem anderen Tutorial von uns. Die Besonderheit am Arduino Nano ist, dass es sich bei der auf dem Kontroller befindlichen Buchse nicht um einen USB-Micro Anschluss, wie bei den meisten Handys, sondern um einen USB-Mini Anschluss handelt. Heutzutage wird das Kabel eher selten benutzt, doch mit etwas Glück könnt Ihr eins bei Digicams oder externen SD-Kartenlesegeräten finden.

Der Arduino Nano besitzt insgesamt 36 Löcher, an denen Pins angelötet werden können. Dies sind etwas weniger als beim Modell Uno und deutlich weniger als beim Modell Mega. Nichtsdestotrotz sollte alles, was gebraucht wird, auch vorhanden sein. Neben den Standardpins gibt es insgesamt acht analoge mit einer zehn Bit Auflösung und 14 digitale Pins, welche ausgelesen oder angesteuert werden können. Zu beachten ist jedoch, dass nicht alle digitalen Pins in der Lage sind PWM Signale zu erzeugen.

Pinbelegung Arduino Nano

Auf dem beigefügten Bild sind alle Pins des Arduino Nano genau bezeichnet. Alle Pins, welche angesteuert oder direkt ausgelesen werden können, sind hier mit violetten Zahlen von 0 bis 19 bezeichnet. Bis 13 sind digitale und darüber analoge Pins gemeint.

Die Stromversorgung des Arduino Nano kann entweder über das USB-Kabel erfolgen, oder über die Pins VIN sowie 5V. Hierbei ist zu betrachten, dass bei VIN jede Gleichspannung zwischen circa 6 und 20 Volt angelegt werden kann. Am 5V Anschluss dürfen jedoch nur fünf Volt anliegen. Wird der Arduino Nano über den VIN Pin versorgt, so können an 5V Anschluss hingegen auch fünf Volt abgegriffen werden.

Alles in allem sind Arduinos sehr robust, vertragen eine Menge an Misshandlungen und verzeihen gerne Fehler. Es gibt jedoch Empfehlungen, wie stark die einzelnen Pins belastet werden dürfen. Generell wird pro Pin eine Belastung von 20 Milliampere empfohlen, wobei 40 Milliampere pro Pin nicht überschritten werden dürfen. Des Weiteren sind die Pins in zwei Gruppen aufgeteilt; einmal die lila bezeichneten Pins von 5 bis 13, und die restlichen lila bezeichneten Pins. Die Summe über alle Pins einer Gruppe sollte einhundert Milliampere nicht überschreiten, was eine Maximalbelastung von zweihundert Milliampere für das gesamte Board ergibt.

 

 

Wichtig! Wenn Ihr diesen Artikel jetzt gelesen habt, und trotzdem nichts damit anfangen könnt, keine Sorge. Wir haben für Euch noch eine Vielzahl anderer Tutorials erstellt, welche Euch alle unklaren Begriffe und Konzepte erklären. Solltet Ihr keine Lust auf viele verschiedene Konzepte und Bauteile haben, so schaut Euch einfach unsere fertigen Bastel-Tutorials an. Wenn dann noch Fragen bestehen, so schreibt uns bitte eine E-Mail an: e-tutorials@amanyu.com. Wir werden versuchen Euch bei Eurem Anliegen so gut es geht zu helfen.

 

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